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Israel und Palästina - Das heilige Land entdeckt


Reiseerinnerungen zu unserer Gruppenreise nach Israel und Palästina im März 2018

Reisebericht Israel und Palästina Rundreise

Mehr als 2.000 Jahre unvergleichliche Geschichte - das und viel mehr erwartete eine SAT-Reisegruppe, welche sich im März 2018 auf den Weg in das Heilige Land aufmachte. Mit der Reise nach Israel und Palästina wurde für die meisten der 32 Teilnehmer ein lang ersehnter Wunsch endlich Realität. Bereits auf dem Weg nach Berlin war die Vorfreude auf die kommenden Tage spürbar. Nachdem alle die Sicherheitsbefragungen am Flughafen bestanden hatten, wenn auch vereinzelt erst im Nachsitzen J, hob der Jet der El Al pünktlich ab, um nach etwa 4 Stunden in Tel Aviv zu landen. Begrüßt wurden wir durch unseren Reiseleiter Elias und zusammen ging es dann auf die 1,5-stündige Fahrt über Jerusalem und weiter nach Bethlehem, unserem Quartier für sechs der sieben Übernachtungen vor Ort. Nach dem Zimmerbezug und einem ersten Abendessen im Kreise unserer herzlichen Gastgeber folgte eine ruhige Nacht verbunden mit einigen Träumereien über das Bevorstehende.

Jerusalem – Zentrum dreier Weltreligionen – stand für die beiden folgenden Tage sehr ausführlich auf dem Besichtigungsprogramm. Vom Ölberg aus bot sich unserer Gruppe ein fantastischer Blick auf die Altstadt mit ihren markanten Kuppeln von Felsendom, Al-Aksa-Moschee und Grabeskirche. Noch erschien alles in weiter Ferne, doch nur kurze Zeit später sollten wir inmitten dieses so einmaligen Ensembles stehen. Offiziell nicht im Programm, führte uns Elias auf Wunsch spontan zur letzten Ruhestätte von Oskar Schindler. Ein unscheinbares Grab mit hoher Ausstrahlungskraft. Über den Garten Getsemi, der Kirche-aller-Nationen und entlang der alten Tempelmauern des Herodes, führte uns der Weg immer näher heran an das historische Zentrum dieser Stadt. Höhepunkt des ersten Tages war der Besuch auf dem Tempelberg, dessen unantastbares Wahrzeichen der Felsendom mit seiner goldenen Kuppel darstellt. Hier war es auch, wo die ewigen Interessenskonflikte zwischen Juden, Muslimen und Christen zum ersten Mal deutlich wurden, wenn auch nur durch den surrealen Anblick der Betenden an ihren jeweiligen Heiligtümern, der Klagemauer bzw. der Al-Aksa-Moschee. Wenige Hundert Meter nur auseinanderliegend und doch schien man gleichzeitig in zwei Welten zu verweilen. Ein prägendes Erlebnis, keine Zweifel.

Jerusalem an einem Tag zu erleben ist schier undenkbar, und so ging es auch am Tag 3 wieder auf spannende Erkundungstour. Die Mischung aus historisch verbürgten Heiligtümern, orientalisch-duftenden Basaren, schmalen Gassen, überladenen Märkten, offenen Plätzen und modernen jüdischen Vierteln machen die geteilte Altstadt Jerusalem zu einem einmaligen Ort der auf der Welt, der seinesgleichen sucht. Entlang der Via Dolorosa, dem Leidensweg Jesu, mit seinen 15 Stationen endete unser „Prozessionsweg“ an der Grabeskirche, neben der Geburtskirche in Bethlehem, die wohl meist besuchte Wallfahrtsstätte des Christentum. Überwältigt von der Internationalität der Pilger, die buchstäblich aus aller Herren Länder kamen und teils ekstatisch ihrem obersten Herren gedachten, begaben auch wir uns voller Ehrfurcht und Respekt ins Innere. Einmal im Leben an diesem Ort gewesen zu sein, gilt auch für die nicht allzu Gläubigsten als wichtiges Lebensziel. Ein weiterer erlebnisreicher Tag ging zu Ende.

Nun hieß es Koffer packen und die Reise führte führte uns entlang der Mittelmeerküste in den hohen Norden, an den See Genezareth. Zuvor durften wir jedoch die antiken römischen Ruinen von Caesarea Maritima bestaunen und durch die imposante Anlage wandeln, sowie die wunderschönen Bahia-Gärten von Haifa bestaunen. Ja auch diese Seiten Israels, fernab der Lebens- und Wirkungsstätten von Jesu, waren einen Besuch wert und komplettierten das Gesamtbild. Über die Verkündungskirche von Nazarath erreichten wir später Tiberias, den Übernachtungsort für einen Abend. Jesus Spuren folgten wir mit einer Bootsfahrt über den See und den Besichtigungen der heiligen Brotvermehrungsstätte sowie von Kapernaum, einem Ort, an dem Jesu gelehrt haben soll. Dem Grenzfluss Jordan folgend, welcher die natürliche Grenze zum Nachbarland Jordanien bildet, und das fruchtbare Tal gleichen Namens mit Wasser versorgt, endete die Rundfahrt erneut in Bethlehem, im bereits bekannten Hotel Paradise.

Zwei weitere Tage Programm sollten noch folgen. Einem war ein Ausflug in die Wüste Negev gewidmet mit Besuch der Bergfestung Masada. Doch ausgerechnet an diesem Tag herrschte ein starker Wüstensturm, sodass aus Sicherheitsgründen eine Seilbahnfahrt auf den Berg ausfallen musste. Entschädigt wurden wir durch den Besuch des Museums und des Informationszentrums an gleicher Stelle. Aber der Höhepunkt folgte wenig später mit einem Abstecher zum Toten Meer inklusive einer Bademöglichkeit. Eingerieben von Stirn bis zu den Zehen mit Heilschlamm und völlig schwerelos auf dem Wasser treibend, fühlten sich selbst die „lebens- und reiseerfahrensten“ Reiseteilnehmer wieder in längst vergangene Kindheitstage zurückversetzt, die geprägt waren von sorgenfreien Spielereien und Albernheiten, die den Ernst des Lebens noch nicht kannten. Allein dafür hatte sich die gesamte Reise bereits gelohnt!

Nach einer Woche hieß es Koffer packen. Auf dem Weg zum Flughafen machten wir Halt an der Gedenkstätte Yad Vashem und gedachten der Opfer des schrecklichen Holocausts. Einen würdigeren Abschluss hätte die Reise nicht finden können. Mit zahlreichen unvergesslichen Eindrücken im Gepäck und mit dem Versprechen, die überaus positiven Erfahrungen mit Verwandten, Freunden und Kollegen zu teilen, verabschiedeten wir uns von unseren Gastgebern und bedankten uns für die tollen Tage, die ohne den Einsatz von Elias und unserem Busfahrer nicht möglich gewesen wären.

 

Abschließend bleibt zu sagen, dass Israel und Palästina, trotz der oftmals negativen Schlagzeilen, sichere Reiseziele sind und ein Besuch der heiligen Stätten einen absoluten Gewinn für jeden darstellt.

 

 

Ihr Ronny Streiberger

Produktmanager beim Reiseveranstalter Sachsen-Anhalt-Tours

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