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Chile... Urlaub, endlich Urlaub!

Auch wenn man sich das ganze Jahr mit Reisen beschäftigt, so ist der Eigene doch immer noch etwas ganz Besonderes. Und dieses Mal sollte es Chile sein. Dieses wunderschöne Land am Ende der Welt.

Der Weg ist weit Leipzig-Frankfurt-Madrid-Santiago – mit kürzeren und längeren Aufenthalten auf den Flughäfen. Automaten-check-in nun auch bei LAN in Frankfurt – funktioniert nicht. Positiver Nebeneffekt: die Reisegruppe findet sich schon in Frankfurt zusammen – gemeinsame „Schicksale“ verbinden - check-in dann doch am Schalter (warum nicht gleich so!?). Flug nach Madrid – 2 Stunden Aufenthalt und dann geht es endlich nach Santiago de Chile! Der Flug recht angenehm, das Essen auch.

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Wir landen gegen 10:00 Uhr morgens. Die Einreise ist unkompliziert und unser Reiseleiter Leonardo erwartet uns. Es ist schon jetzt recht schwül. Leonardo stöhnt .. el Nino, Hitzewelle in Santiago, es werden noch 35 Grad – wir finden es schön – es ist Februar! Autobahn und dann Einfahrt in Santiago, kleine Vorstadthäuschen, moderne Einkaufscentren, Hochhäuser und Kolonialbauten – ein buntes Gemisch von Altem und super Modernem – wir sind im Zentrum und fahren zu unserem Hotel „Galerias“. Beste Innenstadtlage, Außenpool, moderne und geräumige Zimmer – was will man mehr! Kurz frisch machen und dann geht es zum Cerro San Christobal.  Von diesem Stadthügel (800 m) hat man eine beeindruckende Sicht auf die Stadt und die dahinter liegenden Anden. Leider liegt die Stadt im Dunst und man kann die Anden nur als Umrisse wahrnehmen.

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Anschließend Stadtrundfahrt: Plaza de Armas, Kathedrale, La Moneda-Palast, Markthalle, kurzer Bummel durch die Straßen. Wir lassen die pulsierende Stadt auf uns wirken.

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Zum Abschluss unseres ersten Tages in Chile ein Welcomedinner in unserem Hotel. Unbedingt das Krabben-Pie probieren – köstlich!

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Der nächste Tag – nach einem sehr leckeren und vielfältigen Frühstück (alle sind begeistert) Tagesausflug nach Valparaiso und Vina del Mar. Valparaiso – bedeutendste Hafenstadt Chiles – wunderschön mit seinen bunten Häuschen an den Berghängen, kleinen Gassen und blumengeschmückten Vorgärten mit Blick auf den Hafen und den unteren Stadtteil.

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Weiterfahrt nach Vina del Mar – viertgrößte Stadt Chiles und beliebter Urlaubsort. Im Gegensatz zu Valparaiso sehr modern, die Strandpromenade gesäumt von Hochhäusern. Viele Restaurants –  Ceviche ist ein Muss! und das Nationalgetränk Pisco Sour sowieso -, schöne Parkanlagen und ein Casino.

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Am nächsten Tag heißt es Abschied nehmen von Santiago, wir fliegen weiter in die Atacama. Trockenste Wüste der Welt! Auf dem Flughafen in Calama empfängt uns unser neuer Guide Alexander. Alex kommt aus Halle und ist in Chile „hängen“ geblieben. Eine reichliche Stunde Busfahrt nach San Pedro de Atacama liegt vor uns. Die Straße geht schnurgerade durch die Wüste. 

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Je weiter wir fahren umso dunkler, ja richtig schwarz, wird der Himmel, bis dann die ersten Blitze zucken und Regen stürzt so vom Himmel, dass sich umgehend Bäche entlang der Straße bilden. Der  Busfahrer bremst ab und fährt nur noch im Schritttempo. Toll! Trockenste Wüste der Welt! El Nino lässt grüßen. Nach einer Weile lässt der Regen wieder nach und wir machen einen kurzen Fotostop bei der Überquerung der Cordillera de la Sal mit einen ersten Blick auf die Oasenstadt San Pedro.

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Da der Himmel immer noch sehr bewölkt ist, bleiben wir in San Pedro. Bummeln durch den bedeutendsten Ort in der Atacama. Auf der Plaza ein buntes Völkergemisch aus Touristen, Aussteigern und Einheimischen. An der Plaza die viel gerühmte weiße Kirche von San Pedro. Die Decke ist aus Kakteenholz gefertigt. Nur leider ist die Kirche nicht mehr weiß!

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Zum Abschluss Abendessen in einem der sehr vielen kleinen Restaurants mit wirklich leckerem Essen und chilenischem Wein (Alex gab super Tipps). Anschließend zurück ins Hotel, welches im Stil einer Hacienda angelegt ist, relativ einfach, jedoch mit Pool.

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Der nächste Morgen. Die Sonne lugt hervor, aber es gibt immer noch diese dunklen Wolken, welche uns sorgenvoll nach oben schauen lassen. Wir fahren heute zum Salzsee dem Salar de Atacama – 3000 km² Salzkruste. Im Gegensatz zum bolivianischen Uyuni ist hier die Oberfläche derart bizarr und uneben, dass ein befahren mit Fahrzeugen, so wie die typischen Fotos vom Uyuni sind, absolut unmöglich ist. Mittlerweile brennt die Sonne erbarmungslos, wir sind umgeben von einer unendlichen Fläche von Salz und mittendrin die Flamingos, welche sich durch die Touristen nicht stören lassen.

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Weiter geht es dann in die malerische Oase Toconao mit einer der typischen Altiplano-Kirchen, einem verschlafenen Dorfplatz mit Glockenturm und kleinen üppigen Gärten durchzogen von unzähligen Wasserkanälen.

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Am späten Nachmittag weiter in das Valle de la Luna - das Mondtal. Wunderschön im Abendlicht die bizarren Felsformationen und Sanddünen. Dieses Farbenspiel – einfach beeindruckend.

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Den Sundowner – natürlich Pisco Sour - dann wieder in der Sierra de la Sal. Der Himmel wieder schwarz gefärbt, ein Regenbogen taucht auf und die Farben des Sonnuntergangs einfach  überwältigend. Selbst unser Guide Alex muss dieses Schauspiel auf dem Handy festhalten.

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Tja, das ist der Vorteil. Der Nachteil, wie Alex uns dann beim Sundowner beichtet - wir können am nächsten Tag nicht die Geysire von El Tatio besichtigen, da der Regen die Straße in den Bergen unterspült und eine Brücke weggerissen hat. Die Armee ist unterwegs um die Bevölkerung in den Bergen zu retten bzw. zu versorgen. Alternativ Besichtigung der Ruinen der Wohn- und Fluchtburg Pukará de Quitor in San Pedro, von wo aus man einen herrlichen Blick über die Oase hat, zur Ausgrabungsstätte Tulor und Besuch eines „typischen Bauernhofes“.

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Danach zurück zum Flughafen von Calama, wo am nächsten Vormittag unser Flug über Santiago nach Puerto Montt, in den kleinen Süden Chiles, geht. Dies allerdings mit kleinen Zwischenfällen: Maschinenschaden, Umbuchung auf den nächsten Flieger, Umbuchung auf den nächsten Anschlussflug in Santiago, Koffer der ganzen Gruppe in Puerto Montt nicht angekommen.

 

Empfang durch unseren neuen Reiseleiter und Weiterfahrt nach Puerto Varas mit 2 Übernachtungen in einem schönen Hotel mit guter zentraler Lage und wieder sehr vielfältigem Frühstück. Kurze Stadtbesichtigung und Abendessen in einem sehr schönen Restaurant mit wieder super leckerem Essen. Für Fischliebhaber unbedingt Congrio probieren! Kurze Zeit nach Rückkehr vom Abendessen sind dann auch unsere Koffer da und die Welt ist wieder in Ordnung.

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Am nächsten Morgen, bei strahlendem Sonnenschein Aufbruch zur Schifffahrt auf dem Allerheiligensee mit vorherigem Stopp an den  „Saltos del Petrohuè“.

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Ankunft am Allerheiligensee (Lago Todos los Santos) und Einschiffung. Die Wolken hängen tief über den Bergen. Eines der  Highlights bei dieser Fahrt ist der Blick auf den schneebedeckten Vulkan Osorno.  Aber noch ist er von den Wolken verdeckt. Wir gleiten mit dem Schiff durch eine wunderschöne Landschaft. Kleine Inseln, unberührte Wälder und im Hintergrund die Anden und irgendwann geben dann auch die Wolken den Blick auf den Orsono frei.

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Am nächsten Tag gegen 13:00 Uhr Transfer zum Flughafen und Flug nach Punta Arenas. Zum besonderen Höhepunkt dieser Reise – Patagonien!

Am Flughafen Begrüßung durch unseren neuen Reiseleiter – Erich. Erich ist der Beste! Erich – Chilene mit deutschen Vorfahren, absolut Stolz auf seine wunderschöne Heimat und Organisationstalent. Für uns einfach nur El Comandante – Erich sagt kurz etwas und zack zack alle flitzen. Kofferschaden bei einer Mitreisenden – kein Problem, innerhalb von 10 Minuten steht der nagelneue Koffer noch auf dem Flughafen bereit. Schifffahrt – Erichs Gruppe hat die besten Plätze. Mittagessen auf der Schaffarm – wer bekommt als erstes Essen und Getränke? – natürlich Erichs Gruppe!

 

 

Nachdem nun alles im Bus verstaut ist geht die Fahrt nach Puerto Natales. Vorbei an der Magellanstrasse durch die endlose Weite der chilenischen Pampa. Ab und an eine einsame Schaffarm und sonst nix. Da die Ankunft im Hotel am späten Abend sein wird, machen wir noch einen Stopp in einer Raststätte zum Abendessen. Na ja Raststätte ist vielleicht ein wenig übertrieben. Es ist eigentlich mehr wie eine Dorfkneipe. Ein hübsches gemütliches Holzhaus in welches sich auch ein paar Einheimische „verirrt“ haben. Es gibt eine sehr reichliche Speisekarte, so dass jeder etwas Leckeres für den großen oder kleinen Hunger findet.

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Am nächsten Morgen Frühstücksbuffet – diesmal nicht ganz so große Auswahl aber ausreichend – wir sind in Patagonien. Fast alle Lebensmittel müssen mit dem Schiff oder per Flugzeug nach Patagonien gebracht werden. Es gibt keine Landverbindung, nur über Argentinien.

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Am heutigen Tag geht es in den Torres del Paine Nationalpark. Wir brechen beizeiten auf und machen einen ersten Stopp an einem Farmhaus mit Coffee- und Souveniershop. Und wieder treffen wir eine Deutsche, welche der Faszination Chiles erlegen ist und jetzt für immer dort lebt.

 

 

Wir verabschieden uns und weiter geht’s in den Torres del Paine. Wunderschöne Landschaften.

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Der Bus hält an einem Fluss. Erich sagt uns wir sollen leise und langsam an die Uferböschung gehen und dann sehen wir sie, Gürteltiere, welche am Fluss ihre Höhlen haben.

… und immer wie fantastische Blicke auf die umliegenden Berge.

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Unterwegs Guanakos und wer hätte dies gedacht, auch in Patagonien Flamingos!

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...kurze Wanderung zum Greygletscher

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… und Besuch einer prähistorischen Höhle

 

 

Und zurück zu unserem Hotel.

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Der nächste Morgen 8:00 Uhr. Heute unternehmen wir eine Schifffahrt mit dem Kutter „21 de Mayo“ zum Fjord der letzten Hoffnung. Natürlich dank Erich mit den besten Plätzen auf dem Schiff. Das Wetter ist gut. Sonne und Wolken wechseln sich ab. Die Fahrt ist angenehm. Es wird Kaffee und Tee serviert und es erfolgen Durchsagen wenn es etwas Interessantes zu sehen gibt. Vorbei an einer Kormorankolonie, Wasserfall und Seelöwen - welche wir leider nicht zu Gesicht bekamen – durch die überwältigende Fjordlandschaft Patagoniens. 

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Nach ca. 3 Stunden hält der Kutter dann unmittelbar vor dem Gletscher Balmaceda und wir genießen diesen  Anblick. 

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Weiter geht die Fahrt und Kondore ziehen Ihre Kreise über den Felsen. Wir erreichen Puerto Toro dem Eingangstor zum O’Higgins Nationalpark. Nach einer gemütlichen ca. 1stündigen Wanderung, vorbei an auf dem Wasser treibenden Eisblöcken, sind wir dann am Fuße des Serano Gletschers. Zeit zum Genießen des Panoramas und dann geht es zurück zum Schiff.

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Als Aperitif werden Whisky oder Orangensaft gereicht und alsbald Halt an der Estancia Perales, wo wir zu einem typisch patagonischen Barbecue empfangen werden. Noch ein kurzer Streifzug über die Estancia und es ist wieder ein wunderschöner eindrucksvoller Tag zu Ende.

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Am nächsten Tag heißt es Abschied nehmen. Wir haben bis gegen Mittag  Zeit und nutzen diese, um noch die letzten Postkarten (welche auch alle angekommen sind) zur Post zu schaffen und einen letzten Bummel durch Porto Natales zu machen. Dieser kleine verschlafene Ort mit seinen bunten Häuschen und den Fischerbooten und dieser unglaublichen Stille.

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Rückfahrt wieder durch die Weite der Pampa auf der Ruta del Fin del Mundo – dem Weg zum Ende der Welt - ein letzter Stopp auf einer Schaffarm mit Mittagessen und dann nach Punta Arenas zum Flug nach Santiago. Auf dem Flughafen großer Abschied. Abschied von Erich und Patagonien – es war wunderschön! Auch auf dem Rückflug zeigt sich Patagonien von seiner schönsten Seite. Ein Blick nach unten auf diese unwirkliche flache Weite der Pampe, auf die Anden mit unzähligen Gletschern und das Farbenspiel der Berge im Sonnenuntergang.

Adiós Chile! Du wunderschönes Land am Ende der Welt.

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Ihre Cornelia Müller

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